Edgar Reitz: Die Heimat Trilogie – Bildband

Verfasst Dezember 5, 2008 von ds
Kategorien: Aktuelles, Heimat-3, Heimat-der-Film

Die EDGAR REITZ FILM STIFTUNG verkauft nun exklusiv und direkt unter www.heimat-bildband.de den Bildband der Heimat-Trilogie zum Selbstkostenpreis. Im Vergleich zum bisherigen Ladenpreis im Buchhandel (128,00 Euro) kostet das Buch nun nur noch 49,90 Euro. Bei Vorauskasse wird es sogar versandkostenfrei angeboten.

„Nach Ablauf der Lizenzen hat der Münchener Verlag COLLECTION ROLF HEYNE beschlossen, den normalen Verkauf des wundervollen Bildbandes DIE HEIMAT TRILOGIE über den Buchhandel einzustellen. Von einer Gesamtauflage von 5000 Exemplaren im Herbst 2004 ist ein Restposten von ca. 1.500 Stück nun in das Eigentum der EDGAR REITZ FILM STIFTUNG übergegangen. Diese Bücher, die einen wertvollen Besitz darstellen, wurden von der Stadt Simmern im Namen der Stiftung eingelagert und können nun an Freunde der HEIMAT, an regionale und internationale Interessenten zum Selbstkostenpreis weitergegeben werden.

Das mehrfach preisgekrönte Bilderbuch, in Seideneinband mit Schuber und mit den 3000 hochwertigen Fotos, und einer einmaligen Gesamtdarstellung des HEIMAT-ZYKLUS genießt hohes Ansehen und wurde u.a. vom Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz regelmäßig als Geschenk für Staatsgäste überreicht.

Die EDGAR REITZ FILM STIFTUNG hat unter der Adresse http://www.heimat-bildband.de eine Bestellmöglichkeit eingerichtet… Auf der angegebenen Website befindet sich sogar ein hübsches Video, mit dem ich versuche, den Verkauf zu begleiten.
Ich weiß, dass viele Freunde der HEIMAT bisher wegen des relativ hohen Preises gezögert haben, das Buch zu kaufen. Dies ist also die unwiderrufbar letzte Gelegenheit, das Juwel zu erwerben. Der Verkauf erfolgt natürlich mit dem Vorbehalt, dass der Vorrat begrenzt ist.“
Edgar Reitz

BILDBAND DER HEIMAT-TRILOGIE ZUM SELBSTKOSTENPREIS,
BESTELLEN UNTER: www.heimat-bildband.de

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Heimat3 – Chronik einer Zeitenwende

Verfasst Januar 3, 2005 von ds
Kategorien: Aktuelles, Heimat-3, Heimat-der-Film

“Man kann auch im Film die Zeit nicht anhalten,
aber erzählen kann man sie.
Der Film kann Heimat sein.”

(Edgar Reitz)
Heimat3 – Chronik einer Zeitenwende

Der Protest geht weiter!
Wir fordern, die Heimat3 erneut in ungekürzter Form zu senden!

Heimat 3, der sechsteilige Film von Edgar Reitz, ist eine mitreißende Erzählung, die faszinierende Bilder, eindringliche Musik und ausgezeichnete schauspielerische Leistungen zu einem Meisterwerk vereint.
Diese Einheit muß auch in einer Fernsehfassung erhalten bleiben, denn es war und ist eine Schande, dieses Werk zu zerstückeln und zu kürzen. Jede Verlängerung eines Fußballspiels wird übertragen, bis zum Elfmeterschießen. Niemand käme auf die Idee, nach 90 Minuten die Sendung abzubrechen. Gut so, dann wollen wir aber auch die Heimat 3 komplett im TV sehen.
(
wieviel wurde gekürzt? – auf einer Extraseite berichtet T.Hönemann über TV-Kürzungen der HEIMAT 3)

Wir protestieren gegen die gekürzte Fernsehfassung und fordern eine ungekürzte Ausstrahlung!
Wer sich dem Protest anschließen möchte, schreibt bitte auch an die ARD-Verantwortlichen einen Brief. Zusätzlich können Sie unseren Protest online unterstützen, wir veröffentlichen gerne Ihren Namen als Unterstützer/in unter unser Protestschreiben.

  • Weitere Nachrichten, Infos und Aktuelles über Heimat3 (und den Protest), die Filmtrilogie Heimat und Edgar Reitz finden Sie entweder auf den Seiten, rechts in der Seitenleiste, oder in unserer Kategorie: Aktuelles

Zwischenbericht über den Protest gegen die Kuerzung von HEIMAT 3

Verfasst Dezember 5, 2004 von ds
Kategorien: Aktuelles, Heimat-3, Heimat-der-Film

In einer Mail an Th. Hönemann (heimat123.de) berichtet Dirk Schneider, Initiator der Protestseite „Heimat 3 komplett„, über das Zwischenergebnis seines Engagements für die ungekürzte Ausstrahlung von HEIMAT 3:

„(…) weit über 300 UnterstützerInnen haben sich bisher bei mir gemeldet, von denen nicht alle (…) öffentlich genannt werden möchten. Entweder weil sie beim Sender oder der ARD arbeiten, weil sie prinzipiell nicht ihren Namen im Internet veröffentlichen wollen oder weil sie von Aufträgen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens abhängig sind als Schauspieler, Autoren, Techniker usw., eine -wie ich finde- sehr bedenkliche Tatsache, denn das kommt einem Maulkorb aus ökonomischen Zwängen gleich. Würden wir in einem anderen System leben, so wäre von Zensur die Rede. (…)
Auf mein im Internet schon veröffentlichtes Protestschreiben an den SWR-Intendanten Herrn Voß hin meldete sich bei mir Ende Oktober nicht Herr Voß, sondern der SWR-Fernsehdirektor Bernhard Nellessen und begründete die Kürzung folgendermaßen:
„Ihre Kritik an der Ausstrahlung der Fernsehfassung von „Heimat 3″ ab dem 15.12.2004 im Ersten muss ich allerdings zurückweisen. Es handelt sich bei den sechs ca.90-minütigen Filmen nicht um eine gekürzte, sondern um die von Anfang an mit Herrn Reitz verabredete und vertraglich festgelegte Fassung.“
Dies verschweigt allerdings, daß die von Edgar Reitz vorgelegte und im Kino veröffentlichte Fassung auf Drängen der ARD (nicht den ausländischen Geldgebern) hin gekürzt werden mußte, die auf diesem 90-Minuten-Format bestanden, trotz aller dadurch entstehenden dramaturgischen Unsinnigkeiten. Auch erhielt ich keine Antwort darauf, warum andere Formate das „heilige Programmschema“ regelmäßig sprengen dürfen, der Heimat 3 dies aber in vergleichsweise minimalem Rahmen nicht gestattet wurde (denn es geht hier nicht um täglich stundenlanges Überziehen).
Dagegen schreibt Nellessen weiter: „Bei der redaktionellen Abnahme haben die betreuenden Redakteure Dr. Mack (SWR) und Stamann (MDR) größten Wert darauf gelegt, dass das Werk von Edgar Reitz nicht in seinen dramaturgischen Spannungsbögen sowie in dem essentiellen Figurenpersonal beschnitten wurde.“
Dies kann allerdings nicht gelingen, wenn man die gekürzte Version mit der ungekürzten Version vergleicht, unverständliche Brüche sind unvermeidbar und werden beim aufmerksamen Zuschauer zu negativer Kritik führen. Und zudem wird verschwiegen, daß aus unverständlichen Gründen besonders die Redakteure auf einer Verstümmelung der Kürzung bestanden, was verschiedene Beteiligte immer wieder bestätigten und ungewöhnlich ist, denn sonst kämpfen diese um jede Sendeminute. Hier liegt der Verdacht nahe, daß besonders die freie und selbständige Produktion von Edgar Reitz zu gewissen Problemen im öffentlich-rechtlichen Bürokratensystem geführt hat.
Positiv ist natürlich die Sendezeit um 20.15 Uhr, was Herr Nellessen auch erwähnte: „Bei der Platzierung von „Heimat 3″ im Weihnachtsprogramm 2004 im Ersten bestand unser Hauptinteresse darin, dieses monumentale Werk möglichst vielen Zuschauern zugänglich zu machen. Dies gelingt uns am besten durch eine Ausstrahlung zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr.“ Da stimme ich mal uneingeschränkt zu!
In den nächsten Tagen werde ich einen überarbeiteten Protest mit allen neu hinzugekommenen UnterstützerInnen an den SWR versenden und gleichzeitig verschiedene Redaktionen darüber informieren. Der Protest geht also weiter, auch mit Beginn der Ausstrahlung bleibt die Verstümmelung einer schon bezahlten Produktion eine künstlerische Kastration, die Herr Reitz auch noch selbst finanzieren mußte, was sicher ein erniedrigendes Gefühl sein muß.

Fotos und Plakat der Filmpremiere im Staatstheater Main

Verfasst September 30, 2004 von ds
Kategorien: Aktuelles, Heimat-3, Heimat-der-Film

Am 25. und 26. September 2004 fand die Filmpremiere von „Heimat3“ im Staatstheater Mainz statt, einige Fotos sind auf dieser Collage zu sehen:
Heimat 3 (Edgar Reitz)